Lexikon BDSM

Quelle : www.lustschmerz.com                                                               Spielzeug BDSM                   

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A

Abbinden
Hierbei werden z.B. Brust oder Hoden mit Seilen, Lederbändern und ähnlichem abgebunden.

Absprache
Besonders bei sich unbekannten Spielpartnern ist die Kommunikation vor einer Session wichtig. Hier sollten zumindest die Vorlieben (bzw. Abneigungen) und die medizinischen Voraussetzungen (z.B. Ist der Buttom Bluter? Hat er Kreislaufbeschwerden? etc.) geklärt werden.
Wichtig: unbedingt ein Safewort ausgemacht werden, welches bei Problemen von beiden Seiten zum Abbruch des Spieles genutzt werden kann.

Absturz
Spiel, welches meist aus emotionalen Gründen schiefgegangen ist.
Abstürze betreffen meist die Buttoms aber auch Tops können davon betroffen sein, wenn sie überfordert sind. Das Ganze nennt man dann auch ein Fehlspiel. Nach solch einem Spiel den Partner unbedingt versuchen aufzufangen, z. B. indem man ihn in die Arme nimmt, streichelt, einfach lieb und zärtlich ist.
Später auf jeden Fall darüber reden, was schief gelaufen ist.

Age Play
Spiel mit dem Alter. Man gibt sich im Spiel älter (z.B. strenge Gouvernante) oder jünger (ungezogener Schuljunge), als man wirklich ist.

Aktiv
Andere Bezeichnung für den Top.

Anal Dehnung
Anus wird mit Fingern, Plug, Dildo oder Faust gedehnt. Vorsicht ist geboten. Langsam und über einen längeren Zeitraum den Bereich vorsichtig immer weiter dehnen, damit es zu keinem Einriß kommt. Reichlich Gleimittel verwenden!

Arschlecken (-> Rimming)
Das Lecken oder Penetrieren des Anusbereiches mit der Zunge.

Arztspiele (-> Klinikspiele)
Dazu zählen unter anderem gynäkologische "Untersuchungen" oder das Legen eines Katheders. Gerade beim Legen eines Katheders sich unbedingt vorher genauestens informieren, da es sehr hohe Risiken birgt.

Atemkontrolle (-> Breath Control)
Deutscher Ausdruck für Breath Control. Spielform, welche Möglichkeit des Buttom zu Atmen einschränkt.

Aufspannen von Gliedmaßen
Buttom wird z.b. auf einer Streckbank an Händen und Füßen befestigt und dann gestreckt.

Automasochismus
Selbst zufügen von Schmerzen (oft als Experiment oder in Ermangelung eines geeigneten Partners/ Partnerin) oder als Mittel zur Selbstbefriedigung. Atemkontrollspiele sind dabei die häufigste Todesursache (Auto Erotic Deaths) bei autoerotischen/ automasochistischen Praktiken von Sadomasochisten, da hierbei der Carotis-Sinus Reflex ausgelöst werden und die erforderliche rasche Hilfe nicht geleistet werden kann.
Also hierbei kein Selbstversuch ohne der Anwesenheit einer zweiten Person.

B

Bastinade
Schläge auf die Füße, vornehmlich die Sohlen.

BDSM
Abkürzung für Bondage & Discipline, Domination & Submission, Sadism &Masochism. Zu deutsch: Fesselung & Erziehung, Beherrschung & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus. Dieser Begriff kommt aus dem amerikanischen und umfaßt einen weitaus größeren Bereich als S/M.

Benutzungsspiele
Buttom wird zum Lustobjekt, zur menschlichen Toilette oder anderen niederen Diensten reduziert.

Bestrafungsspiele oder Erziehungsspiele
Buttom wird aufgrund von begangener Fehler für diese bestraft, damit er sich seines Vergehens bewußt wird.

Blind Date
Verabredung mit einer bis Dato real unbekannten Person, welche man z. B. durch eine Kontaktanzeige kennengelernt hat. Dabei unbedingt Sicherheitsmaßnahmen wie Covern beachten.

Bloodsports
Formen des Spieles, in denen Blut eine übergeordnete Rolle zuteil wird (z.B. -> Cutting, Nadeln). Hierbei sollte man besonders vorsichtig sein, da Krankheiten durch Blut übertragen werden können. Handschuhe, welche in jeder Apotheke erhältlich sind, nicht vergessen. Ebenso unbedingt darauf achten, daß der Wundbereich desinfiziert und nachbehandelt wird, damit es nicht zu einer Blutvergiftung oder ähnlichem kommt.

Bondage
Engl. für Fesselungsspiele (z.B. mit Seilen, Ketten oder Hand- und Fußfesseln). Eine besonders kunstvolle Form ist die Japan Bondage, die normalerweise aus einem Seil und ohne (oder mit wenigen) Knoten gemacht wird. Bondage ist als eigenständige Form des Sadomasochismus zu verstehen.

Bottom
Engl. für "unten". In S/M-Kreisen ein Begriff für den beherrschten, passiven Part in einem Spiel (Der aktive Part wird auch Top genannt).

Branding
Hierbei wird mit sehr heißen Metallstücken die Haut verbrannt, um so ein permanentes Bild aus den verheilten Narben zu erzeugen. Dies ist nicht ganz ungefährlich, da der Heilungsprozeß der Haut nicht genau vorhersagbar ist und die Narben unschön (durch wilden Fleischwuchs) verheilen können. Neuerdings gibt es auch "Brandings", die mit extremer Kälte erzeugt werden.

Breath Control
Engl. für Atemkontrollspiele. Spielart, bei der dem Bottom die Luftzufuhr abgeschnitten, bzw. eingeschränkt wird (z.B. durch Würgen oder spezielle Masken). Atemkontrollspiele sind die häufigste Todesursache bei autoerotischen/automasochistischen Praktiken von Sadomasochisten, da hierbei der Carotis-Sinus Reflex ausgelöst werden kann und die erforderliche rasche Hilfe nicht geleistet werden kann.

Buttplug
Engl. für Analstöpsel. Ein kegelförmiges Instrument, welches in den After eingeführt wird. Besitzt eine breite Basis, damit es vom Schließmuskel festgehalten wird und nicht heraus- oder hinein rutschen kann.

C

Carotis-Sinus Reflex
Regelmechanismus des Blutdrucks am Hals, der für eine Reihe von Unfällen bis hin zu Todesfällen von Sadomasochisten bei vornehmlich autoerotischen Würgespielen verantwortlich ist.
Entlang der Halsschlagadern (Carotiden) gibt es beim Menschen Sensoren für den Blutdruck, die über einen Regelkreis dafür sorgen, daß bei einem Druck über dem Sollwert der Blutdruck herunter geregelt wird. Diese Rezeptoren können auch durch Druck von aussen, z.b. durch Würgespiele aktiviert werden, was zu einem reflexartigen Abfall des Blutdrucks und sofortiger Ohnmacht des Passiven führen kann. Ist der Betroffene nicht in der Lage, in eine waagerechte Position zu fallen, ist der Tod fast sicher, da er sich selbst auf keinen Fall befreien kann. Besonders gefährlich ist dies, wenn der Betroffene sich selbst in der Halsgegend fesselt und sich nicht mehr befreien kann.

Cockring Ring
der die Hoden, den Schwanz oder beides umschließt und so eine Errektion verlängern, bzw. das Abspritzen verhindern soll.

Codes
Äußere Zeichen, wie z.B. Tücher (vor allem in der Schwulenszene bekannt), O-Ring und ähnliches mehr, was auf eine bestimmte Ausrichtung deuten läßt. (siehe u.a. Hanky-Code)

Codewort
Auch Safewort genannt. Ein Wort, welches zwischen den Spielpartnern vor Beginn einer Session ausgemacht wird. Das Verwenden dieses bedeutet für den Partner den sofortigen Stop des Spiel´s. Beliebt ist auch das Ampelsafewort. Dabei werden zwei Codes ausgemacht.
z.B. bedeutet "Gelb": Vorsicht, du bewegst dich in meinem Grenzbereich, aber beende das Spiel nicht sondern geh nicht weiter.
"Rot" wiederum die sofortige Beendigung der Session.

consensual
Das englische Wort für einvernehmlich.
(Safe, Sane and Consensual, kurz SSC. Sicher, gesund und einvernehmlich. Die Grundregeln des S/M.)

Covern
Wichtig bei Treffen mit noch unbekannten Personen. Man vereinbart mit einer Person des Vertrauens bestimmte Zeitpunkte, an welchem man sich telefonisch meldet bzw. gibt diesem Menschen Eckdaten wie z.B. den Namen der unbekannten Person bzw. wo man sich mit ihr trifft. Falls etwas passieren sollte, kann der/die Freund/in reagieren und und im Vorfeld abgemachte Maßnahmen ergreifen.

Crossdressing
Begriff für das Tragen von Kleidungsstücken des anderen Geschlechts.
Crossdresser nennen sich die Menschen, die diese Variante lieben. Es muß sich hierbei nicht um Transsexuelle oder Homosexuelle handeln.

CSD (-> Christopher Street Day)
Große Straßenparade, die ursprünglich von Schwulen initiiert wurde, um gegen die Vorurteile und Benachteiligungen von Schwulen zu demonstrieren. Der erste CSD fand angeblich in Australien statt, von wo aus er sich in der ganzen Welt verbreitete. Heute nehmen auch andere Minderheiten, wie auch die Sadomasochisten, an den CSD´s teil, um für mehr Toleranz und Akzeptanz zu demonstrieren. Der größte CSD in Europa findet alljährlich in Köln statt. Mittlerweile findet er alle Jahre auch in Berlin, Hamburg, Köln, Hannover, Wien und einigen anderen europäischen Städten statt.

Cunnilingus
Lateinischer Ausdruck für Oralverkehr mit einer Frau.

Cutting
Engl. für Schneidespiele. Form der Bloodsports bei welchen mit Messern (z.B. Skalpell oder Nadeln) die Haut des "Passiven" verletzt wird. Man sollte sich unbedingt vorher informieren, in welchem Bereich man bedenkenlos wie tief schneiden darf. Außerdem unbedingt den Wundbereich desinfizieren. Vorsicht ist geboten, wenn man dabei in Kontakt mit Blut kommt (Gefahr einer Infizierung mit Aids, Hepatitis und anderen Infektionskrankheiten)!

D

Dehnungsspiele
Der Vaginal- und/oder Analbereich wird mit Fingern, Dildo, Plug oder Faust Schrittweise gedehnt. -> siehe auch "Fisten"

Deprivation (sensorisch)
Engl. für Sinnesentzug. Dem Buttom werden (alle) Sinneswahrnehmungen entzogen (z.B. durch Augenbinde, Ohrstöpsel, Latexmasken etc.). Dies vergrößert die Wahrnehmung der anderen Sinne, bzw. die Empfindlichkeit des Buttom.

Deviant
Abweichend. Anderer, neutralerer Versuch dem Begriff "Perversion" einen neuen Namen zu geben. Man spricht dabei von deviantem Verhalten (z.B. in der Psychologie).

Devot
unterwürfig, dienend.

Dom/ Domina
männl./ weibl.
Engl.
Abkürzung für dominant (beherrschend, vereinnahmend).
Dominante sind die beherrschenden Partner in D/s Spielen, bzw. D/s-Beziehungen.

Dresscode
Englische Bezeichnung für Kleiderordnung. Auf vielen Parties und anderen Veranstaltungen wird die Erfüllung einer bestimmten Kleidervorschrift z.b. Lack, Leder Latex und anderen Fetischen, bzw. falls er nicht so streng gehandhabt wird, schwarze Kleidung vom Veranstalter verlangt.

D/S
Abkürzung für Dominance and Submission (Beherrschung und Unterwerfung). Seit einiger Zeit werden im Sadomasochismus zwei Grundrichtungen unterschieden. Neben dem "klassischen" S/M versteht man unter D/s das Etablieren von Machtstrukturen zwischen dem dominanten und dem submissiven Part.
D/s kann innerhalb einer Session präsent sein, aber durchaus als Beziehungsmodell angesehen werden. (siehe auch -> 24/7, EPE oder TPE).
Im D/s-Bereich geht es vor allem um das Spiel mit der Macht, welches nicht zwingend Schmerz oder Demütigung beinhalten muß.

E

Endorphine
Hormone, die der Körper bei Streß oder Schmerz ausschüttet. Endorphine ist u.a. für den "Kick", der sich bei vielen Passiven nach einer bestimmten Zeit einfindet, verantwortlich. Der Körper schüttet ab einem gewissen Punkt, der von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein kann, Endorphine aus und erhöht dadurch die Schmerztoleranz des Buttom.

EPE (Erotic Power Exchange)
Abkürzung für "Erotic Power Exchange". In dieser Form von D/s-Beziehungen hat der dominante Part jederzeit die Möglichkeit die Macht über das Sexualleben zu übernehmen bzw. dessen sexuelle Orientierung zu bestimmen.

F

Femdom
Aus dem Englischen für den Bereich der weiblichen Dominanz.

Fellatio
Ausdruck für Oralverkehr mit einem Mann.

Fetischismus
Fetischismus ist laut Lexika die nicht ausschließlich sexuelle Fixierung auf einen Gegenstand wie z.B. Kleidung aus bestimmten Materialien wie Leder, Latex oder Lack, aber ebenso Fingernägel, Füße, Stiefel und vieles mehr.
Allein der Anblick, das Riechen oder Ertasten können starke Reize auslösen.

Fisting
Das Einführen einer ganzen Hand oder Faust in die Scheide oder den After des Partners. Es ist wichtig, sich dafür Zeit und Ruhe zu nehmen, viel Gleitmittel verwenden und den Passiven nicht unter Druck zu setzen. Aufgrund der Aidsgefahr sollte man dabei Handschuhe tragen.

Flag - Flagellation - Flagsession
Engl. Abkürzung für Schlagspiele. Ein Flagellant ist ein Sadomasochist, der seinen Kick in erster Linie bei Schlagspielen erhält.

Flogger
Ein Ausdruck für eine Riemenpeitsche.

G

Gag
englischer Ausdruck für Knebel.

Gender-Bender
Aus dem Englischen. "gender" = Geschlecht, "to bend" = verbiegen.
In Rollenspielen nehmen Menschen gerne die Rolle des anderen Geschlechtes ein bzw. wechseln hin und her.

Gender Play
Wechsel der Geschlechter in einem Spiel.
(-> siehe auch Crossdressing)

Gerte
Schlaginstrument. Es gibt verschiedene Arten der Gerte wie z.B. die kurze Springgerte mit einem schmalen Lederlappen oder die lange Dressurgerte, an deren Ende sich ein geflochtener Riemen befindet.

Golden Shower
Englisch für Spiele mit Urin. (siehe auch Natursekt oder Watersports)
Urinspiele werden gerne als "Demütigungsspiele" eingesetzt. Hierbei kann es sich je nach Vorliebe um Anpinkeln des Körpers, des Gesichts oder auch Trinken des fremden Urins handeln.
Je mehr Flüssigkeit der Spender zu sich genommen hat, desto neutraler ist der Geschmack von Urin. Er ist dann oft von Wasser kaum mehr zu unterscheiden.
Keime finden sich in lang zurückgehaltenem (Morgen)-urin, weshalb dieser nicht für Golden Shower Spiele eingesetzt werden sollte. Medizinisch sind diese Spiele größtenteils unbedenklich, es bleibt allerdings wie bei allen Körperflüssigkeiten die Aidsgefahr, bzw. die Möglichkeit von Hepatitis A und B.

H

Halsband
Halsbänder, ob aus Leder, Gummi oder Metall haben im SM mehrerlei Bedeutung bzw. Funktion. Im D/s-Bereich hat ein Halsband in erster Linie symbolischen Charakter. Das Tragen eines solchen signalisiert, daß der Träger zum einen submissiv, zum anderen jemandems Besitz ist. Dies wird auch als Collar bezeichnet.
Meistens weisen die Halsbänder einen sogenannten D-Ring auf, der klar die Ausrichtung bzw. die Rolle des Trägers anzeigt. Sprich, der Träger ist passiv, submissiv bzw. devot.
Aber natürlich hat dieser D-Ring auch eine funktionelle Bedeutung. An solch einem Ring kann man Karabinerhaken befestigen, welche gute Dienste beim "Dingfestmachen" des Passivem erfüllen. Halsbänder ohne D-Ring werden durchaus auch von Aktiven oder Dominanten getragen.

Hanky-Code
Der Hanky-Code findet seinen Ursprung in der amerikanischen Schwulenszene.
Durch das Tragen von roten Taschentücher wurde die sexuelle Orientierung für Gleichgesinnte offen erkennbar gemacht. Die Sadomasochistische Bewegung hat dann diesen Code auch sich zu eigen gemacht. Mittels Taschentücher werden Vorlieben und Neigungen signalisiert.
Erstmal gilt, daß Aktive die nach Vorlieben unterschiedlich gefärbten Tücher in der linken, Passive in der rechten Hosentasche und Switcher um den Hals tragen.
Zur Übersicht hier die "wichtigsten" Farben und deren Bedeutung:
Weiß: Anfänger
Oliv: Militäry-Spiele
Senf: Fußfetisch
Schwarz: harter SM
Gelb: Natursekt
Anthrazit: Gummifetisch
Orange: alles geht
Rot: Fisting
Rose: Spanking
Grau: Bondage
Braun: Kotspiele

Harness
Fesselgeschirr aus dem Reitsport, welches es von sehr schlicht bis hin zur sehr aufwendigen Verarbeitung in den Materialien Leder, Kunststoff, Stahlbänder oder Ketten gibt. Ein Harness kann sowohl zur Zierde als auch zu Fesselzwecken getragen werden. Bei Zweitem verwendet man in erster Linie welche aus verstellbaren Lederriemen. Ein Harness kann sowohl nur am Kopf als auch am ganzen Körper getragen werden.

Harnspiele
-> Siehe unte
r "Golden Shower".
Spiele mit Urin werden auch Pissspiele,
Wassersport, Watersport und Natursektspiele genannt.

Hepatitis
Hepatitis ist eine Virusinfektion, bei welcher sich die Leber entzündet. Dabei unterscheidet man unter drei verschiedenen Virenarten.
Hepatitis A, B und C. Ein Symtom der Hepatitis ist die Gelbsucht, bei der sich Augen und Haut gelblich verfärben.

Hepatitis A:
Dieser Erreger kommt im Kot vor. Deshalb sollte man bei Kot- bzw. Kaviarspielen sich dahingehend schützen. Von den Infektionsformen ist Hepatitis A die harmloseste, da man in den meisten Fällen wieder vollkommen genest, die man jedoch auf keinen Fall unterschätzen sollte.

Hepatitis B: Dieser Virus findet sich in Blut, Speichel, Sperma und Scheidensekret wieder. Übertragen kann dieser sowohl bei sämtlichen Blutübertragungsarten als auch beim normalen Sex. Ein weiterer sehr wichtiger Grund, weshalb man bei "Fremdpartnern" auf keinen Fall auf Kondome oder je nach Praktik Latexhandschuhe verzichten sollte. Beides jedoch schützt nicht 100%ig, da der Virus ja auch durch Speichel übertragen werden kann. Ob Hepatitis B auch durch Urin übertragen werden kann ist nicht sicher, jedoch sollte man die Möglichkeit auf keinen Fall ausschließen. Da diese Form der Hepatitis gelegentlich "übersehen" wird, kann es zu chronischen Erkrankungen führen.

Hepatitis C:
Die gefährlichste Form dieser Viruserkrankung, da bei über 50% eine chronische Leberentzündung zurück bleibt. Hepatitis C wird in erster Linie durch Blut übertragen. Deshalb auch hier keinen ungeschützten Verkehr, ob nun Anal, was mit Sicherheit gefährlicher ist, als auch Vaginal, da es bei beiden zu Einrissen der Schleimhäute und damit zur Blutübertragung kommen kann.

High Heels Schuhe, Pumps oder Stiefel mit sehr hohen Absätzen.

HIV - Abkürzung für den "Human Immunodeficiency Virus
Auslöser von Aids. Dieser Virus wird über Blut, Sperma und Scheidensekret übertragen, weshalb man bei wechselnden bzw. neuen, nicht getesteten Partner auf keinen Fall auf das Verwenden von Kondomen verzichten sollte, da es beim Geschlechts- und Analverkehr leicht zum Einriß der Schleimhäute kommen kann. Oftmals wird dies jedoch gar nicht wahrgenommen. Beim Fisting unbedingt Handschuhe verwenden.

Hodenfallschirm
Kann sowohl als Schutz als auch als Folter für die Hoden dienen. Also Schutz dann, wenn mit Gewichten gespielt wird, da der Hodenfalschschirm in der Lage ist, diese auszubalancieren. Der Hodenfallschirm ist aus einem Stück Leder, welches nach der Fertigung kegelförmig ist. An der unteren Seite befinden sich Ketten, an deren Ende sich meist ein Ring oder Haken befindet, auf welchen man wiederum Gewichte befestigen kann, mit welchen man den Druck bzw. Zug auf den Hoden regulieren kann.
Der Fallschirm umschließt den Hoden, gelegentlich jedoch auch den Penis. · Hodenring Ein Ring aus Metall, Leder oder Kunststoff, welcher u.a. errektionsfördernd sein kann.
Aus Metall hat er im D/s-Bereich auch e
inen symbolischen Charakter, da er als ein Zeichen von "Eigentum" gilt. -> Siehe auch "Cockring".

Hogtie
Einfache Form der Fesselung. Dabei werden Handgelenke und Fußgelenke mit einem Seil mehrmals umschlungen und dann miteinander verbunden. Der Passive liegt dabei auf dem Bauch. Deshalb sollte man bedenken, daß es zu Atembeschwerden kommen kann, da die Bauchlage das Atmen erschwert.

Hundepeitsche
Eine Peitsche, welche seit Jahren verboten ist, jedoch in einigen Tierhandlungen unter dem (Deck)Namen "Hundekurzleine" erhältlich ist. Die Betonung liegt auf einigen, da sich verantwortungsvolle Tierfreunde weigern, diese Leinen in ihr Angebot aufzunehmen. Glück für die Hunde, Bedauern bei Sadisten und Masochisten.
Dabei handelt es sich um eine kurze Peitsche aus geflochtenen Lederriemen oder aus Ledersträngen, welche sich in der Mitte zu einer Schlaufe teilen und sich dann wieder vereinen. Am dicken Ende befindet sich ein Karabinerhaken, am dünneren finden sich oftmals Lederfransen.

J

Japan Bondage:
Uralte japanische Form des erotischen Fesselns mit Seilen. Hierbei wird in Einklang mit Seilführung und Körperhaltung ein Gesamtkunstwerk geschaffen. Vollendete bildliche Darstellungen finden sich in erster Linie auf aus Japan stammenden fotografischen Darstellungen, da westliche Frauen oftmals zu solch einer fast akrobatischen Körperhaltung nicht fähig sind.
Näheres zum Thema Japan-Bondage findet man u.a. im "Bondage Handbuch" von Matthias T. J. Grimme bzw. dessen seit kurzem erscheinenden "Japan-Bondage-Magazin".

K

KAP - Kink Aware Professionals: Dabei handelt es sich um eine Auswahl von Ärzten, Psychologen, Therapeuten und Anwälten, erstmals in den USA ins Leben gerufen, welche sich wertfrei gegenüber nicht der Norm entsprechenden sexuellen Ausrichtungen verhalten. Im deutschsprachigen, sadomasochistischen Raum ist dabei der BDSM-Berlin mit seiner KAP-Liste erstmal nur von Ärzten ein Vorreiter, dem mittlerweile andere Gruppierungen beginnen, Folge zu leisten.

Katheter:
Ein schmales, weiches oder halbstarres Kunststoffröhrchen an dessen Ende sich ein Beutel befindet. Der Schlauch wird durch den Harnleiter eingeführt um so auf künstlichem Weg Harn ablassen zu können.

Katheterisierung:
Das Legen eines Katheters. Ausführliches zu diesem Thema findet man unter

Katze:
Eine Riemenpeitsche. Am gebräuchlichsten ist dabei wohl die "Neunschwänzige", meist aus Lederriemen bestehende. Jedoch sind der Anzahl von Riemen oder Geißeln keine Grenzen gesetzt.

Kaviar:
Anderes Wort für Kot. Bei Kaviarspielen bitte unbedingt an die Übertragungsgefahr diverser Krankheiten wie Aids, Hepatitis und andere Viruserkrankungen denken!!!

Keuschheitsgürtel:
Das Tragen von Keuschheitsgürtel verwehrt dem Passiven die Möglichkeit von Geschlechtsverkehr, da dabei der Zugang zu den Geschlechtsorganen bedeckt wird. Ausschließlich eine Öffnung zum Lassen von Harn ist vorhanden. Gerade im D/s-Bereich bzw. in 24/7 Beziehungen in welcher der Dominante über die Sexualität des Devoten bestimmt, findet dieser Anwendung.

Klammern:
Wohl eines der beliebtesten Hilfsmittel zum Quälen von Passiven. Am häufigsten werden hierbei wohl Wäscheklammern, Zugklammern, Krokodilklemmen, Laborklemmen und Tischtuchhalterungen verwendet.
Die beliebtesten Ansetzstellen sind dabei der Genitalbereich und die Brustwarzen. Vor allem bei den Brustwarzen beachten, daß dabei Gefäße bzw. Nervenbahnen abgeklemmt werden und es bei zu langer Anwendung zu Dauerschäden kommen kann.

Klinik Spiele:
Spiele, in welchen es zu typischen Rollenverteilungen wie Arzt/Patient, Krankenschwester/Patient kommt. Zu Klinikspielen zählen unter anderem Katheterisieren, Einläufe, Rektaluntersuchungen, gynäkologische Untersuchungen, Cutting, Nadeln u.ä. .
Sehr beliebt sind dabei Untersuchungen auf einem Gyn-Stuhl, da der Passive in einer äußerst demütigenden und wehrlosen Stellung freien Einblick und Zugriff auf sein Geschlecht gewährt.

Klistier:
Ist ein Einlauf oftmals mittels eines Trichter und Schlauches mit meist lauwarmen Wasser. In den Apotheken erhält man jedoch auch rezeptfreie Miniklistierampullen, welche sehr schnell ihre Wirkung zeigen. Ein Einlauf empfiehlt sich aus hygienischer Sicht vor allem vor Fisten.

Knebel:
Ein Knebel auch Gag genannt hindert den Passiven am Sprechen. Die häufigsten Knebel sind dabei wohl der Ballknebel, welchen es auch in aufblasbarer Form gibt. Auf keinen Fall sollte man dem Passiven einfach ein Tuch in den Mund stopfen, da dabei Erstickungsgefahr besteht.

Korsett:
Ein Bekleidungsstück aus dem Mittelalter welches Frauen zu einer sogenannten "Wespentaille" verhalf, feiert im SM - und Fetischbereich Wiedergeburt. Richtige Korsetts sind sehr kompakt, haben Streben aus Metall eingearbeitet und geben so die Möglichkeit je nach Übung der Trägerin den Körperumfang um viele Zentimeter zu reduzieren. Das erste Korsett sollte zwischen 5 und 10 cm weniger als der eigentliche Taillenumfang besitzen.

L

Lack & Leder
Verallgemeinernde Benennung für SM und Fetisch.
Lack und Leder bilden aber nur einen Bruchteil fetischistischer Neigungen ab.

Le fleur du mal
- > nach Baudelaires Roman "Die Blumen des Bösen" gerne genutzter Wortvergleich der Szene. Unter anderem nannte sich eine Partyreihe der "Schlagzeilen" so.

Libertine Wien
(gegründet 1987) SM Initiative in Österreich, ist Ansprechpartner für österreichische SMer, veranstaltet Treffen und Partys. Regelmässig erscheint die Vereinszeitschrift "Unter Druck".
Seit 1995 existiert die Libertine auch in Linz

Neational Leather Association [NLA]
amer.
Dachverband des Sadomasochismus, der elemantar für die Benennung und Vermittlung der SM Grundsätze: ssc (safe, sane, consenual, / sicher, mit gesundem Menschenverstand und einvernehmlich) war.

Lokalanästhetika
Betäubende Stoffe wie z.B. z.B. Benzocain- oder Lidocain-Salben, mit denen kurzfristig kleinere Stellen des Körpers schmerzunempfinlicher gemacht werden können. Bspw. beim Piercen. Nicht zu empfehlen, da mit dem Ausschalten der Schmerzempfindlichkeit die Möglichkeit des Verletzungsriskos steigt. Insbsondere beim Fisten oder Analbehandlungen haben L. nichts zu suchen.

 

M

Male Domination
-> Gegenstück zu Female Domination (Frauenherrschaft). Also männliche Dominanz im Gegensatz zu Male Submission (männliche Unterwerfung)

Manifest, sadomasochistisches
Das erste s.M. wurde 1991 von der AGSMÖff (Arbeitsgemeinschaft SM & Öffentlichkeits-arbeit" herausgebracht. Zwischenzeitlich entstanden und entstehen aus vielen SM Gruppen und Initativen Manifeste um die eigene Gesinnung und Vereinsdarstellung auszudrücken. Meist wird auf die SM-Grundvereinbarung SSC besonders hingewiesen.

Marquis de Sade
französischer Namensgeber des Sadismus, 1740 bis 1814
De Sade verbrachte aufgrund sexueller Obsessionen und gewalttätigen Exzessen einen Großteil seines Lebens im Gefängnis. Dort schrieb er unter anderem sein bekanntestes Werk "Die 100 Tage von Sodom".
Sadomasochisten wurde er als Namensgeber bedauerlicherweise "zugeteilt". Seine Phantasien fanden sich größtenteils in "Realsadismus" und haben dementsprechend kaum etwas mit heutigem Sadomasochismus und dessen Absprachen gemein.

Master / Mistress:
Eine von vielen möglichen Bezeichnungen des aktiven Parts. (ähnlich: Herr/Herrin, Sir, Madame...)

Mayday
Das allgemein gültige Code (Safe) Word auf öffentlichen Veranstaltungen. (Übernommen aus der See- und Luftfahrt, in der dieser Begriff international als Hilferuf bekannt ist.
Im Frühjahr 2001 schloß sich aber auch eine SM Iniative zusammen, die sich beratend und unterstützend SM Mißbrauchsopferen annehmen möchte. Diese Initiative wählte ebensfalls den Namen "Mayday".

Metakonsens-Spiele
sind in der Szene sehr umstritten. In diesem Fall wird von einer Absicherung durch "Safewords" Abstand genommen. D.h. der passive Spieler nimmt sich die Möglichkeit, aus einem Spiel durch Abbruch "auszusteigen".

Melken
Machtspiel bei dem der passive Mann immer wieder zum Abspritzen gezwungen wird, was mit der Zeit eine wirklich schmerzhafte Variante darstellt, die mit "Missbrauchs-elementen" spielt.

Middle
Engl. Synoym für "Switch" also einem Spieler, der sich auf der aktiven und passiven Seite wohlfühlt.

Monoglove
Ledersack, der Arme und Schultern auf den Rücken fesselt.

Mr.Leather, Wahl zum
Schwule Veranstaltung bei der jährlich im Frühjahr, der Mr.Leather gewählt wird.

Mumifizierung
Ganzkörper Bondagetechnik, bei der besonders auf die Atmungsfähigkeit der gefesselten Person geachtet werden sollte.

Mysophilie
Fachbegriff für Geruchs und Geschmacksfetisch

N

Nadelspiele
Durchstehen der oberen Hautschichten mit medizinischen Kanülen.

Nass-Spiele
Spiele mit Urin , siehe auch -> Golden-Shower

Natursekt
Bezeichnung für das Spenden von Urin (NS) . Siehe auch -> Goldenshower

Nazi / Uniform Spiele
SM Rollenspiele und Verhörspiele, die in Deutschland stark tabuisiert sind, sich in USA und England aber großer Beliebtheit erfreuen. Die Rollen werden hierbei als Machtinstrument eingenommen, haben aber -ebenso wie andere Rollenspiele (z.B. Lehrer /Schüler) keinen Hang zu realen Verhaltensweisen und Einstellungen.

Noncon
Bezeichnung für "nonconsensual" (nicht einvernehmlich)

Noncon Phanatsien
Was in der Realität mit SM wenig zu tun hat, darf in der Phantasie natürlich frei sein. Viele SMer leben in ihrem Kopfkino gerne den Film vom "gezwungen und beherrscht werden" aus.

Neunschwänzige (Katze)
Schlaginstrument, das eine Peitsche mit im allg. 9 Riemen bezeichnet (auch "nine Tails" engl.)

NS
Abkürzung für -> Natursekt / Goldenshower

O

O / Ring der O
Meist Bezeichnung für eine Sklavin. Bezugnehmend auf den Buchklassiker "Die Geschichte der O" von Pauline Reage (erschienen 1954 in Frankreich). Auf diesem SM Roman gründet auch die Entstehung des "Ring der O", der gerne als Erkennungszeichen unter SMern getragen wird. Hierbei handelt es sich um einen Schmuckring, der einen weiteren, kleinen Ring aufweist.
Üblicherweise tragen Aktive ihn an der linken, Passive an der rechten Hand.

Oben
"oben spielen" bezeichnet die Situation des aktiven Spielers. Dementsprechend wird dem passiven Akteur die "untere" Rolle zugeschrieben.

Okay-Code
Situation, in der der Passive auf Nachfrage klar sein o.k zur Intensität des Spiels und seiner eigenen Verfassung bestätigt. Es handelt sich hierbei um eine gute Rückversicherung für den Aktiven, falls dieser in Einschätzung der Situation unsicher ist. Ein okay-Code ist zum Beispiel auch der "Ampel-Code", mit dem bei dem Opfer Farben abgefragt werden. (Grün: alles o.k. / Gelb: Achtung Grenzwert, aber kein kompletter Abbruch notwendig, Rot: STOP! Sofortiger Abbruch!)

OWK - Other Words Kingdom
Kommerzielle Einrichtung auf einer Burg in Tschechien, die von professionellen Dominas geführt wird. Männer werden dort ausschließlich als zahlende Sklaven geduldet. Es sind auch längere Aufenthalte möglich. Das OWK nennt ein eigenes Wappen und eine eigene Währung (1 DOM) sein eigen, und wird von "Königin Patricia I." regiert.
Über das OWK existieren viele unterschiedliche Meinungen, die von höchstem Lob bis zu sehr negativen Erfahrungen reichen. Es scheint aber so zu sein, dass ein Hang zur Erotisierung von Komplettversklavung hilfreich ist...

 

Outing / Coming Out
Öffentliches Bekenntnis, verbunden mit einem persönlichen Entwicklungsprozess. Diese Bezeichnung kommt ursprünglich von den Homosexuellen, wird zwischenzeitlich aber auch von anderen Randgruppen genutzt. Sinn eines Outings ist der Wunsch nach Akzeptanz der eigenen sexuellen Ausrichtung, oftmals verbunden mit der Hoffnung auf gesellschaftliche, u.o. politische Veränderungen.

P

Paddle
Breites Schlaginstrument, meist aus Leder, in Form eines Tischtennisschlägers.
Paddles sind zum Aufwärmen des Gesäßes gut zu verwenden, hinterlassen aber auch leicht Blutergüsse und können zu Veränderung des Pogewebes führen.

Painslut
Engl., ironische Bezeichnung für eine/n Schmerzerotiker

Panikhaken
Optimale Fesselhaken bei SM Praktiken. Besonders wenn der Passive "unter Zug" hängt. Panikhaken können auch unter Belastung mit einem Handgriff gelöst werden. Bekannt sind diese Haken den meisten aus dem Tierbedarf. Pfedeführleinen sind z.B. stets mit P.H. ausgestattet.

Papiertiger
Onlinemedium der Gruppe "Datenschlag", die seit 1995 unermüdlich Sachinformationen zu SM, SM Sexualität und SM & Gesellschaft zusammenträgt. Der Papiertiger stellt das umfangreichste SM Lexikon dar und ist unter www.datenschlag.org erreichbar.

Parachute
" Hodenfallschirm". Ledertoy zur Penisfolter, bei dem durch ausgleichende Belastung auch größere Gewichte an den Hoden verteilt werden können.

Power Exchange
Engl. -> Machtaustausch . Siehe auch ->TPE, -> EPE

Penisknebel
Gummiknebel der einem Penis nachempfunden ist. Durch Länge und Mundanatomie kann es beim Gebrauch zu Würgereiz kommen. Genebelte Personen sollen wegen Erstickungs-und Panikgefahr grundsätzlich nicht alleine gelassen werden.

Penisring (Cockring)
Metall- Leder- oder Gummiring, der Penis und Hoden umschliesst und dadurch eine Erektion verlängert, da das Blut von selbst kaum in den Körper zurückfließen kann. Der Penisring wird vor der Erektion angelegt und erst nach Erschlaffung wieder abgenommen.

Perversenzuschlag
"Witzige" Bezeichnung von SMern für SM Zubehör wie Haken oder Gerten, die im Erotikbedarf höhere Preise als im Baumarkt haben. Über diesen Perversenzuschlag finanzieren sich Erotikgeschäfte, die ja auch die Waren führen, die SMer bei Obi vergebens sucht.

Petspiele
Tierspiele. Hierunter versteht man nicht sexuelle Spiele *mit* Tieren, sondern das Schlüpfen von Menschen in die Rolle eines Tieres. Die bekanntsten Tierarten für diese Spiele sind Pony oder Hund. SM Praktiken bewegen sich dann hauptsächlich in der "Entmenschlichung" des Spielpartners und in der Möglichkeit völlig neue Verhaltensweisen ausleben zu können, bzw. ohne Sprache agieren zu müssen. Beispielsweise Wagenrennen oder Dressurspiele gehören zu diesen Varianten, die sich einer Kleinen aber begeisterten Gruppe aus SMern erfreut.

Piss-Spiele
Spiele mit Urin (siehe ->GoldenShower)

Play Mate
" International Women's SM Leather Conference" in Berlin.
Die Play, Mate! findet jährlich im Frühjahr statt und umfasst Workshops, Vorträge und Playparties

Plug
Analdildo mit flachem, verbreiterten Ende, er dadurch fest am Schließmuskel sitzt und auch bei alltäglichem Gebrauch weder in den Darm wandert, noch herausrutscht.

Ponyspiele
Siehe -> Petspiele

Pushy Bottom
Engl. Bezeichnung für widerspenstigen Sub.
Siehe ->"topping from the bottom"

Q

Queening
Praktik, bei der sich der aktive Part auf das Gesicht des Passiven setzt und eine Säu-
berung verlangt. Sie auch -> Facesitting

R

Reck
Bezeichnung für SM Gestell, bevorzugt Streckbank

Rape
Engl. für "Vergewaltigung"

Rape-Phantasien
"Vergewaltigungsphantasien" kommen im SM Kontext oftmals vor. Wichtig ist jedoch das Wissen, dass es sich hierbei um eine Nonconphantasie handelt, die manche als "Spielsituation" bewusst erleben möchten.
Vergewaltigungsspiele haben ebenso wie bspw. "Verhörszenarien" nichts mit realer Gewalt zu tun!

Rasur
Entfernen der Scham- und Körperbehaarung als Zeichen der Unterwerfung oder als reine Vorliebe für einen glatten, unbehaarten Körper.

Reage
Pseudonym der preisgekrönten französischen Autorin Dominique Aury (1907 - 1998) , die eigentlich Anne Declos hieß. Unter dem Namen Réage verfasste sie die "Geschichte der O" , eins der bekanntesten Werke sadomasochistischer Literatur .

Realsadismus / Realmasochismus
Bezeichnung für eine Form der Persönlichkeitsstörung, die zwanghaft sadistische oder masochistische Züge zeigt. Also Begriffe die eine deutliche Abgrenzung zu Sadomaso-chismus ermöglichen, der SSC Regeln unterliegt.

Rimming
Engl. bezeichnet die Penetration des Anus mit der Zunge

Ring der O
siehe -> O

RL
Kurzform für "Real Life".
Bezeichnung im Internet, Chats, Mailinglisten für "reales Leben" im Gegensatz zum "virtuellen Leben" im Internet.

Rohrstock
Schlaginstrument aus Rattan, das teilweise heftige Striemen verursachen kann.

Rollenspiele
Spielvarianten
i
m SM Kontext die sich stark psychischer Elemente und dem Ausleben spezieller Phatasien bedienen. z.b: Tierrollen, Verhörspiele, Vergewaltigungsspiele, Lehrer/Schüler-Spiele.
In all diesen Rollenspielen nehmen die beteiligten Erwachsenen freiwillig ihre Wunschrolle ein.

Rubber
Engl. für Gummi und Latex. Umgangssprachlich auch für Kondome

Rubberball
Ballknebel aus Gummi

Rückkehr nach Roissy
2.Teil des Romans "Die Geschichte der O" von Pauline Reage

S

Sacher-Masoch, Leopold von
Geboren 1836, u.a. Autor vieler Werke, darunter: "Venus im Pelz". Unfreiwilliger Namensgeber des Masochismus, wogegen er sich Zeit seines Lebens vergebens verwehrte.

Sackfolter
SM Praktik, die schmerzhafte Praktiken an Penis und Hoden benennt.
Synonyme: CBT, Ball Torture, Cock Bondage

Sadismus
Im SM Kontext gilt die Bezeichnung für die Lust, einvernehmlich dem Masochisten Schmerzen zuzufügen. Auch wissenschaftlich wurde zwischenzeitlich eine Abgrenzung zwischen "sexuellem Sadismus" und "Realsadismus" getroffen.

Sadomasochistisches Manifest
Text, der 1991 erstmalig von der AGSMÖff (Arbeitskreis SM & Öffentlichkeit) verbreitet wurde, um der Gesellschaft Grundregeln der deutschen BDSM Szene näherzubringen.

Sadophobie
Begriff, der eine große Abwehr, bzw. Vorurteile gegenüber Sadomasochismus benennt.

Safe
engl. Bezeichnung für "Sicherheit in SM" (Sicher, ungefährlich)

SSC
(Safe, sane, consensual) bedeuted übersetzt: "Sicher, einvernehmlich, mit gesundem Menschenverstand" -> die Grundpfeiler gesunden Sadomasochismus

Safeword
Im Zusammenhang mit SSC zu sehen. Ein Safeword wird vor einer geplanten Session abgesprochen und gibt dem passiven Spieler die Möglichkeit das Geschehen jederzeit abzubrechen.

Samois
Fiktiver Ort aus der "Geschichte der O". (Roman von Pauline Reage)

SandMUtopian Guardian
Amerikanische SM Zeitschrift. Erscheint vierteljährlich

sane
siehe SSC. Meint: "mit gesundem Menschenverstand"

Sarilomanie
Praktiken die mit Körperflüssigkeiten spielen

Scarification
Praktiken, die zum Ziel haben, dem Körper Narben zuzufügen (z.B. Cutting, Branding)

Schlagworte
Nichtkommerzielle Mailingliste, die zum reinen Austausch von Nachrichten zum Thema SM ins Leben gerufen wurde. Gegründet 1997. Heute nehmen über 100 Sm Gruppen und Initiativen an Schlagworte teil.

Schlagzeilen
SM Print Medium seit 1988, entstanden aus dem SM-Syndikat Hamburg. Kollektive Redaktion, die erstmalig ein Medium für die wachsende BDSM Szene zur Verfügung stellte. Die Schlagzeilen erscheinen im Charon Verlag.

Schwebefesselung
(Suspension Bondage) -> Bondageform für Fortgeschrittene, bei der der Bottom an Seilen hängend gefesselt wird, also das gesamte Körpergewicht in den Seilen ruht. Für diese Bondageform ist zur Sicherheit des Passiven viel Wissen über Körperfixierpunkte, Seiltechniken und Sicherheitsvorschriften notwendig.

Sensory Deprivation (SD)
Fachbezeichnung für "Sinnesentzug"

Selbstbondage, Selfbondage, Solobondage
Bezeichnungen für Autoerotik, deren Kick in Eigenfesselungen liegt. Wie bei allen autoerotischen Spielvarianten ist auch hier das Gefahrenpotential sehr hoch, da im Notfall kein anderer Beteiligter einschreiten kann, um lebensgefährliche Situationen zu vermeiden.

Selbstverletzung (self-injury)
Selbstverletzendes Verhalten (SVV) umfasst das Verletzen des eigenen Körpers und Herbeiführen von Schmerzen in einem Kontext, der nicht wie bei sadomasochistischen Praktiken sexuell lustvoll ist. Obwohl SVV-Handlungen mit vielen SM-Praktiken ähnlich bis identisch sind, ist die Motivation eine andere.
Hinter SVV steht häufig Selbsthass (Selbstbestrafung) oder seelischer (unkontrollierbarer) Schmerz, der durch körperlichen (kontrollierten) Schmerz übertönt werden soll. Meist geschieht dies durch Schneiden oder Verbrennungen, aber auch Essstörungen können eine Form von SVV sein. SVV ist meist ein Symptom tiefer liegender Probleme. Besonders bei Menschen mit Borderline-Störung tritt häufig SVV auf; auch Menschen, die emotional oder körperlich missbraucht wurden, können zu SVV neigen. Leider werden beide Phänomene häufig verwechselt und einerseits Menschen, die unter SVV leiden, fälschlicherweise als Masochisten bezeichnet, während andererseits Vorurteile bestehen, Sadomasochismus sei eine Form von SVV.
Sie auch:
www.versteckte-scham.de.

Sensouos Magi
(engl.
Sinnliche Magie) Buch von Pat Califa und eine von ihr kreierte Bezeichnung für SM.

Servant
(engl.) für männlichen Diener. Gegenstück: Serva -> weibliche Dienerin

Session
Bezeichnung für eine BDSM Spielsituation

Single Tail
(engl.) Bezeichnung für lange, einschwänzige Peitsche, die sehr schwer zu handhaben ist und großes Fingerspitzengefühl verlangt.

SISC
Abk. für "SMils International Summer Camps", eine Vereinigung in Dänemark, die regelmässig Feriencamps für BDSMer anbietet.

Sklavenvertrag
Bevorzugt von DSlern genutzte schriftliche Form, um ein menschliches "Besitzverhältnis" zu regeln. Sklavenverträge haben rituelle Hintergründe, entbehren rechtlich allerdings jeder Form.

Slap
engl. für einen Schlag mit der flachen Hand

SMJG
SM-Jugendgruppe, die im Jahr 2000 gegründet wurde. Siehe auch www.smjg.de

soc.subculture.bondage-bdsm
Nachfolge-Newsgroup von alt.sex.bondage, nachdem diese durch Spam (Werbemails und Kontaktgesuche) Mitte der 90er Jahre unbenutzbar wurde.

Spanking
Schlagspiele mit der flachen Hand

Spanner Case
Codename für eine Aktion des Scotland Yard in Großbritannien im Jahre 1987 gegen schwule SMler.

Stino
Szenegewachsene Bezeichnung für "Nicht-Smer", abgeleitet vom wenig schmeichelhaften Wort "stinknormal". Synomym: "Vanilla" (Vanille-Eis ist die meistverkaufteste Eissorte in den USA)

Stocks
engl. für Pranger. In diesem steht Bottom an Hals und Handgelenken gesichert, wodurch Rücken und Po gut zugänglich sind.

Strap-On-Dildo
engl.
"Umschnall-Dildo"

Stromspiele
Praktiken, bei denen leichte bis mittelstarke Stromstösse als sexueller Reiz eingesetzt werden. Nicht ganz ungefährlich. So sollten Elektroden niemals über das Herz eingesetzt werden. Für Personen mit Herzschrittmachern sind Elektrospiele tabu.

Submission
Lust an Hingabe und Unterwerfung

T

Tabu
Im Gegensatz zu "Grenzen" die im SM Kontext gerne als "verschiebbar" gesehen werden, eine absolut mit "NEIN" belegte Praktik. Tabus gehören uneingeschränkt akzeptiert.

Tawse
Schlaginstrument. Schwerer Lederstreifen, der mittig gespalten sein kann.

Tokio Dekadenz
Japanischer Form von 1993 der mit veilen SM Elementen spielt.

Top
Der aktive Spieler wird allg. als TOP bezeichnet. Gegenstück: SUB oder BOTTOM

Topping from the bottom
Bezeichnung für "vom Passiven getopt werden". Heisst also, daß der Passive Spieler lt. mancher Meinung den Aktiven in seinen Wünchen und Praktiken zu sehr beeinflusst.

Townsend, Larry
Schwuler, amerikanischer Autor des Lederhandbuch I und II . Beide deutschsprachig erschienen im Queer Verlag

TPE
(Total Power Exchange) meint die tolale Unterwerfung des Bottoms, die meist auch allgemeine Lebensumstände mit einschliesst. Bevorzugt wird dieser "Machtaustausch" in DS Beziehungen als anregende Variante gesehen, die sehr bewusst durch starke Verantwortung gewählt wird.

Transexualität
Menschen die sich "in den falschen Körper geboren fühlen", also als Frau im Männerkörper, oder als Mann im Frauenkörper leben. Oftmals wird unter großem Leidensdruck eine Operation angestrebt, um das ersehnte Geschlecht zu erhalten. Transexuellen geht es bei weitem nicht nur um eine andere Sexualität, sondern sie berichten davon, in nahezu allen Lebensbereichen im anderen Geschlecht zu empfinden.

TV - Transvestismus
Die Lust in Kleider und Rollen des anderes Geschlechtes zu schlüpfen. Meist handelt es sich um Männer, die weibliche Kleidung bevorzugen, oder in diese spielerisch gezwungen werden wollen. Demütigungseffekte soielen hier gerne eine große Rolle. Allerdings ist TV nicht mit "Transsexualität" zu verwechseln. Die meisten TVs haben nicht den Wunsch, das Geschlecht zu wechseln.

TT - Tittentorture
engl. für Brustfolter, also das Quälen der Brüste und Brustwarzen durch Abbinden, Klammern, Wachs etc.

Tunnelspiel
Bezeichnung für eine Session, die nicht vorzeitig (z.B. durch Nennung eines Codewortes) abgebrochen werden kann. Hierbei handelt es sich um einen Matakonsens, der allerdings auch die Gefahr eines Absturzes beinhaltet.

T-Kreuz
Klassische Optik eines (Fessel)Kreuzes (im Gegensatz zum üblichen Andreaskreuz)

U

Umschlagen
Begriff, der die ungewünschte Situation benennt, in der bei einem langen Schlaginstrument die Spitze z.B. um die Hüfte "umschlägt". Diese Spitze bekommt durch den Schlag eine solche Kraft, daß starke Verletzungen entstehen können. Es sollte deshalb immer datauf geachtet werden, daß die Spitze des Schlaginstrumentes innerhalb der gewählten Körperregion (z.B Po) liegt.

Uniformen
werden von manchen BDSMern und Fetischisten in Spielsituationen gerne erotisiert, um die allgemeine "Machtwirkung" für den eigenen Kopfkick zu nutzen. In schwulen Kreisen ist Uniformfetischismus stärker verbreitet als unter Heteros.

Unten (spielen)
Bezeichnung für den "unteren Spieler", die im Gegensatz zu anderen Formulierungen wie "passiv" oder "devot" eine Wertung vermeidet.

Unter Druck
Vereinszeitung der österreichen BDSM Initiative "Libertine"".

Urinspiele
Sieh
e "Goldenshower"

Urtikation
Seltener Begriff für Schlagspiele mit Brennesseln.

V

Vanilla / Vanille
Szenegebräuchlicher Begriff für "Nicht-SMer".

Vanillaschübe / Verneinungsschübe
Mentale Distanzierung von BDSMern, wenn aufgrund schwieriger Umstände (z.B. Partnersuche) der Versuch unternommen wird, "auch ohne BDSM leben zu wollen".
Oftmals kommt es in dieser Situation zu einem völligen Rückzug vom BDSM Leben, oder auch zum Wegwerfen oder Zerstören von BDSM Spielzeug, Medien etc.

Verbalerotik
Nutzung von sprachlichen Kicks. Meist handelt es sich um den Einsatz von sehr demütigenden oder beleidigenden Worten innerhalb eines Spieles. (engl. verbal abuse)

Vierundzwanzigsieben 24/7
steht für "24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche", also für eine BDSM Lebensform die "rund um die Uhr" das Machtgefälle Top/Sub aufrechterhalten möchte. Es handelt sich dennoch um eine einvernehmliche Variante, wenn dieses Anliegen von beiden Personen vertreten wird. Allerdings ist es ein Irrglaube, daß funktionierende 24/7 Beziehungen sich ununterbrochen Machtelementen bedienen. Es handelt sich hierbei in erster Linie um ständige Möglichkeiten, nicht um ständige Ausübung.

Verhör
Rollenspiele, die auf Verhörsituationen aufgebaut werden.

Violet Wand
batteriebetriebene Geräte, die elektrische Funken auf die Haut überspringen lassen. Im Gegensatz zu vielen anderen Elektrospielzeugen können sie trotz der Hochspannung auch oberhalb der Taille sicher eingesetzt werden, es besteht keine Gefahr fürs Herz. Der Name leitet sich von den blau-violetten Funken ab, die zwischen dem Gerät und der Haut überspringen.

W

Wachsspiele
Das Beträufeln des Körpers mit Kerzenwachs lässt je nach Abstand zur Haut verschiedenste Empfindungen zu. Bienenwachs- und farbige Kerzen erreichen durch ihre Zusammensetzung allerdings höhere Schmelzpunkte, weshalb auf ihren Einsatz verzichtet werden sollte, um Verbrennungen auszuschliessen.
Empfehlenswert sind weisse Stearinkerzen ohne weitere Zusatzstoffe. Man sollte sich mit großem Abstand zur Haut, dem Schmerz- und Lustempfinden des Bottoms annähern um die richtige Menge und Hitze einschätzen zu können.

Wasserspiele
siehe "Goldenshower".

Whip
engl. für "Peitsche"

Windelspiele
seltener Fetischismus, der sich auf das "wieder Kindwerden" erstreckt. Windelfetischisten lieben Praktiken, die im allgemeinen nur Kleinkindern zugedacht sind, wie "Einnässen und Trockenlegen" aber auch die "elterliche" Zuneigung die sie ihn solchen Rollenspielen wiedererleben können.

Würgespiele
Spiele mit Atemreduktion. Siehe auch "breath control".

X

X-Stellung
(engl. spread-eagled) . Stellung, in der der Bottom mit weit gespreizten Armen und Beinen gefesselt wird. Beispw. am X-Kreuz 8Andreaskreuz).

Y

Y-Stellung
Hierbei wird eine Person mit zusammengebundenen Armen und weit gespreizten Beinen über Kopf aufgehängt, wobei die Y-Form entsteht und z.B, die Genitalien gut zugänglich sind.

Z

Zaumzeug
Für Menschen gefertigtes Kopf-Riemengeschirr für Ponyspiele. Siehe
auch "Petspiele".

Zierbondage
(auch: Zierfesselung). Bondage oder Seilfesselung, die in erster Linie optische Aufmerksamkeit erzielt und aufgrund der Knotung auch längerfistig getragen werden kann. (z.B. unter der Kleidung)

Zofe
weibliche Person bei Rollenspielen, die die dienende Position wählt. Oft auch fetischistisch zu sehen, wenn z.B. submissive Männer die weibliche Zofenrolle mit der dementsprechenden Kleidung einnehmen.

Zoomimik
Spiele, in denen Menschen Tierrollen einnehmen. Nicht zu verwechseln mit Zoophilie (sexuelle Befriedigung an und mit Tieren).

Züchtigung
Bezeichnung für Erziehungsspiele (oftsmals im DS-Kontext). Reine BDSM Spiele legen oftmals kein Gewicht auf Strafaktionen.

Zungenbondage
Fesselung der Zunge mit Bändern oder Spreizern, die das Sprechen unmöglich machen.

Zwangsentsamung
Femdom-Praktik, bei der der Mann mehrmals lieblos und zügig zum Orgasmus gebracht wird. Mit der Zeit entwickelt sich ein solches Unterfangen zu einer recht schmerzhaften Prozedure, deren Reiz in völliger Auslieferung und "Benutztwerden" liegt..

Zweckbondage
Fesselung mit Seilen oder Manschetten, die schnell und zweckmässig den Bottom in eine ausgelieferte Lage befördern soll.

 

Quelle : www.lustschmerz.com

 

 

 

 

 

 

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